top of page

Reisen

Ich gehöre zu den glücklichen Menschen, die das Kennenlernen anderer Menschen und Kulturen und den kulturellen Austausch beim Reisen und Leben in anderen Ländern mit dem Beruf verbinden durften. Dies ist eine große Bereicherung und ein Privilleg.

Schon zu Schüler- und Studentenzeiten konnte ich in den unterschiedlichsten Konstellationen und zunächst meist bei sehr kleinem Budget reisen. Dazu gehören beispielsweise:

 

  • Sprachreisen in England mit Unterbringung in englischen Familien

  • hochalpine private Kleingruppenwanderungen in den Alpen

  • private Kleingruppenreise mit dem schrottreifen Auto in die Pyrenäen

  • mit der Freundin auf Motorradreise durch Frankreich

  • in der privaten Kleingruppe durch das sozialistische Rumänien

  • dreimonatige Reise auf eigene Faust durch Indien und Nepal

  • private Kleingruppenreise mit Studenten durch den Senegal

  • mit Feundin im VW-Bus durch Norwegen

  • zweienhalb Jahre Lehrer an der Deutschen Schule Asunción / Paraguay mit Reisen auf eigene Faust durch Bolivien, Chile, Peru, Argentinien, Brasilien

  • diverse Wander- und Studienreisen mit Schulklassen (Sylt, Italien, Alpen, Norwegen...)

  • drei Jahre als Lehrer an der Deutschen Schule Mexiko-Stadt mit Reisen im Land, mit Schulklassen und mit Ehefrau auf eigene Faust sowie nach Puerto Rico, Kuba, Dominikanische Republik, Venezuela, Brasilien, USA

  • 5 1/2 Jahre als Lehrer und Schulleiter an der Deutschen Schule San José, Costa Rica mit Reisen im Land und nach Ecuador, USA, Nicaragua, Panama, Galapagos-Inseln
     

DSC_3416.jpg

einzigartige Fauna

Die Lage auf der Landbrücke zwischne Nord- und Südamerika hat in Costa Rica eine einzigartige Vielfalt an Tierarten entstehen lassen.

Hier der nur zwei bis drei cm große Pfeilgiftfrosch.

DSC_9297.jpg

wunderbare Flora

Dampfender Nebelwald genauso wie der Trockenwald von Guanacaste oder blubbernde Schlammtöpfe vulkanischen Ursprungs geben ein kontrastreiches Bild des Landes und bieten vielen endemischen tropischen Pflanzen ein zuhause.

DSC_3194.jpg

vulkanische Geologie

Die Cocosplatte schiebt sich bei Costa Rica unter die Karibische Platte,  verursacht hin und wieder Erdbeben und führt zu kleineren Vulkanausbrüchen. So ist der Besuch des Vulkans Poás nahe der Hauptstadt San José einen Blick in seinen Krater wert (wenn er nicht gerade von Wolken eingehüllt ist).  Je nach Aktivität zeigt sich ein kleiner giftiger See in der Kratermitte oder fehlt ganz. Aber auch die Vulkane Irazu und Arenal sind noch aktiv.

DSC_3453-Verbessert-RR.jpg

Kaffee und Kakao

Costa Ricas Kaffee ist wohlschmeckend und weltbekannt. Schon auf dem Weg vom Flughafen in die Hauptstadt San José lassen sich Kaffeeplantagen der Hochebene betrachten.

Die Kakaoproduktion an der Karibikküste ist erst in den letzten 15 bis 20 Jahren wieder aufgelebt. Im Allgemeinen produzieren die kleinen Betriebe ihre eigene Schokolade.

DSC_6298.jpg

sympathischer Tourismus

Costa Rica ist wohl eines der bestentwickelten Länder Lateinamerikas; ein Land, das schon in den 1940er Jahren seine Armee abgeschafft hat und stattdessen das Geld in medizinische Versorgung und Bildung investiert hat. Der Abholzung des Landes hat es in den 70er Jahren Einhalt geboten und große Wiederaufforstungsprojekte begonnen. So konnten von den ursprüglich 90% Waldfläche, die auf ca. 40% heruntergeholzt waren, inzwischen ca. 75% wiedergewonnen werden, oft als wunderbaren Nationalparks mit Sekundärurwald.

Die ökologische Vielfalt wurde als Basis für einen nachhaltigen Ökotourismus entdeckt und genutzt, der zum stetig steigenden Wirtschaftszweig gediehen ist. Dabei wird auch die bunte Folklore wieder entdeckt und eingesetzt.

DSC_4607.jpg

rare koloniale Architektur

Koloniale bedeutende Architektur wie in anderen Ländern Lateinamerikas fehlt in Costa Rica fast vollständig. Das Stadtbild von San José bestimmen die inzwischen liebevoll wieder aufbereiteten Hölzhäuser der Kaffeebarone.
Eine Besonderheit sind belgische Export-Fertigebäude aus Blech, die mit dem Schiff ein Einzelteilen ins Land gebracht wurden und dann dort zusammengenietet wurden. Von dieser Bausform sind noch eine Schule und eine Kirche erhalten.

DSC_3325.jpg

Lost Places

Die Clinica Duran gehört zu den Lost places Costa Ricas. Ehemals war dies eine Klinik für an Tuberkulose erkrankte Patienten. Der Arzt und Präsident von Costa Rica in der Zeit von 1898-1920  Carlos Duran Cartín sammelte Gelder zur Errichtung einer Klinik auf dem Lande in frischer Luft. Die Eröffnung der Klinik fiel ins Jahr 1915, wurde dann in den 1970er Jahren geschlossen, als die Tberkolose mit dem Fortschritt der Medizin ihren Schrecken verloren hatte. Die Hoffnung von Dr. Duran, seine eigene an Tuberkolose erkrankte Tochter zu heilen schlug allerdings fehl. Sie verstarb leider an der Krankheit.

DSC_3523.jpg

fortschrittliche Geschichte

Ein Land, dass nach dem kurzen Bürgerkrieg von 1948 durch José von Figueres  seine Armee abschaffte, das Frauenwahlrecht einführte und umfangreiche soziale Reformen durchführte. Zwar stellte sich Costa Rica damit unter den Schutz der USA zum Unterhalt einer Armee nun für ein modernes Gesundheitswesen, im Bildungssektor und für ökologische Projekte, unter anderem zur  Wiedergewinnung des (Ur)waldes.

So gilt Costa Rica nun innerhalb der lateinamerikanischen Staaten als sehr wohlhabenes und sehr gut entwickeltes Land.

Zufriedenheit garantiert

Dieses besondere Land hat noch viel mehr zu bieten, ist auch durch die verhältnismäßig gute Sicherheitslage für Lateinamerika gut zu bereisen  und immer auch mehrfache Aufenthalte wert.

bottom of page